Unser Gartenkalender für den September

Regenwassermanagement

Ehe wir uns versahen stand die herbstliche Jahreszeit vor der Türe und mit ihr die heftigen Regenfälle.Die Pflanzen freuen sich, der Boden ebenfalls, doch viele Flächen sind versiegelt und das Wasser gelangt gar nicht ins Erdreich sondern sammelt sich in unschönen Pfützen auf der Terrasse oder der Einfahrt. Damit dies nicht der Fall ist, kann man sich mit mehreren Mitteln behelfen.
Zunächst sollte man auf jeden Fall ein Gefälle in der Fläche vorsehen, damit das Wasser in die Grünflächen oder in einen Ablauf fließen kann. Schließlich spielt aber auch die Wahl des Platz- und Wegebelages und dessen Verlegung eine große Rolle.
Es gibt sogenanntes "offenporiges" Pflaster, welches durch eine vergrößerte Porenstruktur das Wasser durch den Stein ableiten kann. Die Poren dieser Steine sind jedoch relativ empfindlich. Sie können leicht verstopfen, so dass kein Wasser nicht mehr abfließen kann. Eine bessere Alternative sind Rasen- oder Drainfugenpflaster. Für Terrassen oder Sitzplätze eher ungeeignet,

 

 bietet sich diese Art der Verlegung jedoch durchaus für Zufahrten oder Pkw-Stellplätze an. Dieses Pflaster besitzt vorgeformte Abstandhalter, so dass bei der Verlegung aufgeweitete Fugen von 1-3 cm entstehen. Diese werden mit Splitt gefüllt oder sogar mit Rasen angesät. So erhalten Sie nicht nur eine grüne befestigte Fläche, sondern tun der Natur auch noch einen Gefallen. Denn das Niederschlagswasser endet nicht im Kanal, sondern wird wieder dem Boden zugeführt und hilft so den natürlichen Wasserkreislauf aufrechtzuerhalten.
Sollte man sich für diese Art von "Regenwassermanagement" entscheiden, gibt es die Möglichkeit vom Land Nordrhein-Westfalen Zuschusse zu erhalten. Näheres erfahren Sie unter der Rubrik ‚Naturschutz', Stichwort ‚Förderbereich 6' bei www.nrw.de. Möchten Sie mehr Hintergrundinformationen, sowie Tipps zur Umsetzung, schauen Sie unter www.bund.de bei der Rubrik Natur- und Umweltschutz', Stichwort, Versiegelung' nach.